Die Wahl in Großbritannien und die Aktienmärkte

Elionas2 @ pixabay.com -  CC0 Public Domain

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Theresa May ruft Neuwahlen aus und die ganze Welt schaut auf Großbritannien. So geschehen im April 2016. Der Grund für diese Entscheidung. Die bereits mit einer absoluten Mehrheit regierende Premierministerin sah sich als nicht stark genug unterstützt, was die Verhandlungen mit der EU zum Thema Brexit betrafen. Mit einer deutlicheren Mehrheit im Parlament wollte sie erreichen, dass ihre Verhandlungsposition entscheidend gestärkt wird. Egal wie die Regierungsbildung in London letztlich abläuft, mit einem CFD auf den britischen Aktienmarkt oder das britische Pfund kann von dieser Entwicklung profitiert werden. Wer unsichere Zeiten und langwierige Verhandlungen aufkommen sieht, sollte tendenziell eher auf fallende Kurse setzen, während eine stabile Regierung wohl positive Folgen für den Aktienmarkt hätte. Ähnlich verhält es sich wohl mit dem britischen Pfund. Bereits im Zuge des Brexit-Referendums konnte beobachtet werden, dass die Insel-Währung im Vergleich zum US-Dollar und dem Euro beträchtlich an Wert verlor.

Konservativ oder doch eher ein linkes Bündnis?

Im Großen und Ganzen gibt es zwei Möglichkeiten, in was für einer Regierung die britische Wahl enden kann. Zum einen die Fortsetzung der konservativen Regierung von Theresa May, eventuell mit einer nordirischen Regionalpartei, zum anderen ein linkes Bündnis aus Labour, den Schottischen Nationalisten und den Liberaldemokraten. Wer mit einem CFD vom Ausgang der Wahl profitieren möchte, sollte dabei folgendes beachten. Die Börse reagiert immer ganz besonders wohlwollend auf eine Regierung, wenn diese als wirtschaftsfreundlich gilt. Bei den konservativen Tories ist dies der Fall, bei einer von Labour-angeführten Koalition hingegen wird eine Erhöhung des Mindestlohns und der Sozialabgaben befürchtet.

Welche Werte dürften sich infolge der Wahlen am stärksten verändern?

Entscheidenden Einfluss hat die Wahl in Großbritannien wohl für allem auf die Entwicklung des britischen Pfundes. Bereits im Zuge des Brexits musste diese Währung im Vergleich zum Dollar und der europäischen Gemeinschaftswährung heftig Federn lassen. Nicht geringer dürfte der Druck auf die britischen Aktienmärkte sein. Je unglücklicher die Märkte über die jeweiligen Koalitionsverhandlungen sind, desto stärker dürfte der Einbruch ausfallen. Auch hier gilt: Solange einer Regierung eine stabile und solide Arbeit bescheinigt wird, solange sind auch die Aktienmärkte mit einem Wahlsieg glücklich. Die politische Ausrichtung der Partei ist dann nur zweitrangig.

Besser in einen CFD als in eine Aktie investieren

Wer sich dazu entschlossen hat, eine Aktie zu erwerben, erlebt oft schon sehr früh sein blaues Wunder. Besser bekannt als Gebühren. In der Bankenbranche ist es durchaus üblich, bis zu einem Prozent der Kaufsumme bei Aktien als Provision einzubehalten. Bei einer Order in Höhe von 5000 Euro sind das dann bereits 50 Euro, die das Depot von Beginn an weniger wert ist. Sprich, diese Summe dann erwirtschaftet werden, ehe der Einsatz wieder drin ist. Ein CFD ist dagegen deutlich kundenfreundlicher und kann überdies auf die verschiedensten Werte bezogen werden.

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