Pixelio Bilder recht teuer

Bildquellenangabe: 	Thorben Wengert  / pixelio.de

Bildquellenangabe: Thorben Wengert / pixelio.de

Wenn Sie Pixelio kennen, stellen Sie sich vermutlich die Frage, wie Bilder aus einer freien, kostenlosen Stockfoto-Datenbank „recht teuer“ werden können? Diese Frage ist aufjedenfall berechtigt, denn die Bilder aus Datenbanken wie Pixelio.de und Konsorten sind von Grund auf mit keinen Kosten verknüpft, sehr wohl aber mit Nutzungsbedingungen und AGBs, diese können schnell zum Stolperstein werden, wie ich selbst festellen musste.

Abgemahnt wegen fehlendem Copyright

Ich verwende die Bilder von Pixelio.de, so auch in diesem Artikel, sehr gerne. Wie oben zu sehen ist, ist das Copyright des Fotographen direkt unterhalb dem Bild angebracht. Vor geraumer Zeit habe ich es allerdings unabsichtlich zu Stande gebracht, das Copyright bei einem Bild des Fotographen Benjamin Thorn nicht anzubringen. Ein versehen, das mir, bzw. meiner Firma eine recht teure Abmahnung bescheert hat.

Vorgehen bei einer Abmahnung

Die Ansprüche die bei einer solchen Abmahnung geltend gemacht werden wollen sind oft sehr zweifelhafter Natur. Hier finden Sie den Artikel eine Rechtsanwaltes, der sich mit genau dieser Thematik auseinander gesetzt hat. Rechtsanwalt Niklas Plutte schreibt zwar, das laut $13 UrhG für jeden Fotographen als Ausdruck seiner Urheberpersönlichkeitsrechte Anspruch auf Anerkennung und Nennung seiner Urheberschaft besteht, allerdings auch, dass wenn diese fehlt, der Nutzer des Bildes nach neusten Erkentnissen von Dr. Stefan Maaßen, nicht direkt zu einem Nichtberechtigten wird, denn „hierfür wäre die Voraussetzung, dass die Pflicht zur Urheberkennzeichnung dingliche und nicht nur schuldrechtliche Wirkungen entfaltet“.

Es ist also sehr ratsam sich bei einer Abmahnung zu erst einen Rechtsbeistand zu besorgen, der sich mit dieser Thematik eingehend beschäftigt hat. Fachanwälte zu diesem Thema finden Sie am schnellsten über Google. Begehen Sie auf keinen Fall den Fehler die Abmahnung einfach unbeantwortet zu lassen, ohne eine Antwort die geforderte Summe zu bezahlen oder die mitgeschickte Unterlassungserklärung zu unterzeichnen, denn eine Beratung durch einen fachkundigen Rechtsanwalt wird Sie in den allermeisten Fällen viel günstiger zu stehen kommen.

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